In den letzten Monaten habe ich eine Beschäftigung gesucht, die so gar nichts mit IT, dienstlichen Themen, Klimaschutz oder Volt zu tun hat. Einfach weil mein Hirn mal völlig anderen Input brauchte. Da wir mit der Familie für 2025 einen Schottland-Urlaub planen, dachte ich mir, es wäre doch witzig ein paar Brocken (schottisches) Gälisch (Gàidhlig) zu sprechen.

Nach kurzer Recherche fand ich dann bei Duolingo einen Online-Sprachkurs und habe einfach mal losgelegt. Und, was soll ich sagen, das macht mir so viel Spaß, dass ich dabei geblieben bin und inzwischen auch einen richtigen Sprachkurs belegt habe.

Zwar wird schottisches Gälisch nicht mehr von vielen Menschen gesprochen, in Schottland etwa noch 58.000 Menschen, aber durch eine gewisse Nähe zum Deutschen lässt sich die Sprache eigentlich ganz gut lernen.

Und ich glaube, dass man in Schottland nochmal anders wahrgenommen wird, wenn man wenigstens ein paar Brocken dieser Sprache anwenden kann - und wenn es nur für ein "Guten Morgen" reicht ("Madainn mhath.") und ein "Wie geht es Ihnen" ("Ciamar a tha thu?").

Neben Duolingo musste selbstverständlich auch ein Vokabeltrainer her. Hier habe ich mich für Wokabulary entschieden, der erfüllt auch gehobene Ansprüche und hat Clients für Mac-, iOS- und WatchOS. Und last but not least wird die App auch noch aktiv entwickelt!

Als weitere Online-Ressourcen (englisch) kann ich empfehlen:

Es gibt ein hervorragendes (deutsches) Lehrbuch von Dr. Michael Klevenhaus, der auch das Deutsche Zentrum für Gälische Sprache und Kultur leitet und Sprachkurse (zB Online per Zoom) gibt:

Für eine gälische Konversation (bei mir auf Minimalniveau, ich fang' ja gerade erst an) stehe ich sehr gerne zur Verfügung. Vielleicht hat ja jemand Lust auf das gälische Email-Pendant eines Brieffreundes…​